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  Geschichte



Geschichte der Schweizer Jugendherbergen


28. April 1924

Rund 70 Vertreterinnen und Vertreter von Jugendverbänden, von der „Abstinenten Jugend, der „Pro Juventute“ bis zu den „Wandervögeln“, verbringen den Abend im Saal des „Mädchenklubs Gartenhof“ in Zürich und gründen die „Zürcherische Genossenschaft zur Errichtung von Jugendherbergen“.


Juli 1924

Es bestehen bereits 12 einfache Jugendherbergen

 

1925

Die Organisation zählt 277 Mitglieder. Die Übernachtung kostet 50 Rappen und der Ausweis 1 Franken.

 

1932

Beitritt zur International Youth Hostel Federation

 

1926-1936

Die Zahl der Herbergen, nun bereits unter dem Namen „Schweizer Jugendherbergen“, steigt von 80 auf 208 an und die Übernachtungen parallel von 7’000 auf 168'000.


1940

Kriegsjahr: 91 Ausländer übernachten in Jugendherbergen, während Einheimische 135'000 Übernachtungen generieren – ca. ein Viertel der Einheimischen sind Soldaten.

 

20. Dezember 1965

Die Jugendherberge in Zürich Wollishofen eröffnet mit 318 Betten.

 

11. Mai 1973

Mit der Gründung der „Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus“ wird die Liegenschafts- und Vermögensverwaltung der Schweizer Jugendherbergen von der Betriebsführung getrennt.


1974

Im August findet in Kloten die 30. Weltkonferenz der Jugendherbergen statt, mit 185 Delegierten und Gästen aus 49 Ländern.

 

1980

Die Übernachtungspreise steigen in den 99 Jugendherbergen von bisher 3 bis 9 Franken auf neu 5 bis 11 Franken.


1991

Das Boomjahr zählt 945'174 Logiernächte, die in 84 Jugendherbergen verbucht wurden. Eine Zahl, die lange Zeit als Rekord dasteht.

1992 

Die Kreisvereine Zürich, Nordostschweiz, Bern, Ostschweiz und Neuenburg/Waadt fusionieren zum Verein „Schweizer Jugendherbergen“. Die Kreise Genf, Schaffhausen und Tessin bleiben noch 7 Jahre eigenständig und fusionieren 1999.


1994

Eröffnung des Hauptsitzes der Schweizer Jugendherbergen in Zürich

 

1996

Umbau und Erweiterung der Jugendherberge in Grindelwald, erster Umbau gemäss dem neuen Leitbild 2005 – modern und nachhaltig

 

1996-1997

Phase der Umstrukturierung – vom Verwalter zum Gastgeber, von der Wolldecke zum nordischen Schlafen und vom Massenschlag zu vorwiegend 2er und 4er Zimmer.

 

1997

Der Tourismus hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Stichworte dazu sind Globalisierung der Märkte, veränderte Wettbewerbssituation sowie neue Bedürfnisse und ein sensibilisiertes Bewusstsein der Gäste.

 

1997

Die Schweizer Jugendherbergen setzen vor allem Massstäbe im baulichen Bereich und beginnen die Philosophie der Nachhaltigkeit umzusetzen.

 

1998

836'298 Übernachtungen verbuchen die mittlerweile 67 Schweizer Jugendherbergen. In diesem Jahr wird das eigene Reisebüro „Jugi Tours“ verkauft.


April 1999 – April 2000

75 Jahre „Schweizer Jugendherbergen“! Der „Jugithlon“ bietet 75 Jubiläumsanlässe in und um 67 Jugendherbergen.

 

24. August 1999

1. Platz Event Master; Kategorie Public Event, für die Anlässe rund um das 75. Jubiläum


2002

Umbau des Sanatoriums und anschliessende Eröffnung des Youth Palace in Davos


2003

Umbau und Erweiterung der Jugendherberge in Zermatt – Renovierung des Altbaus und Anbau von zwei zusätzlichen Häusern unter dem Minergie-Label

 

2004

Wiedereröffnung der umgebauten Jugendherberge in Zürich Wollishofen

 

2006

Vom 13. – 16. Juli findet in Davos die 46. Weltkonferenz der Jugendherbergen mit über 220 Delegierten aus 80 verschiedenen Ländern statt. Im November 2006 ist die Wiedereröffnung der umgebauten Jugendherberge Valbella – zertifiziert mit dem Minergie-Eco Label.

 

Dezember 2007

Eröffnung der Jugendherberge in Scuol – zertifiziert mit dem Minergie-Eco Label

 

2007

Milestone 2007 Swiss Tourism Prize in Bern für die Nachhaltigkeitsstrategie: Auszeichnung im Bereich Tourismus, Bestätigung für das seit mehreren Jahren nachhaltige wirtschaften

Die Schweizer Jugendherbergen verbuchen mit ihren 59 Jugendherbergen 919'052 Übernachtungen. Die Mitgliederzahl umfasst 91'498 Personen, rund 4'200 mehr als im Vorjahr.


31. Januar 2008

An diesem Datum kommt der Organisation, bei der Endausscheidung des „Hans E. Moppert-Preis“ für die besten Projekte rund um die Nachhaltigkeit im Alpentourismus, eine weitere Ehre zu Teil. Das Projekt „Minergie-Eco Jugendherberge in Scuol“ wird mit dem 3. Platz ausgezeichnet.


2008

In diesem Jahr erhält die Jugendherberge Zürich die besondere Auszeichnung „Historisches Hotel des Jahres“ von der ICOMOS Schweiz. Sie steht für einen bewussten und gelungenen Umbau des Baus der 60er Jahre und für eine hervorragende Unternehmensphilosophie im Bereich des Sozialtourismus.

 

2008 ist das bisher beste Jahr in der 85-jährigen Geschichte. Die Logiernächte konnten gegenüber dem Vorjahr um 7.3% auf 986'471 gesteigert werden. Der Gesamtumsatz betrug 40.5 Mio. Franken (ohne Franchisebetriebe) gegenüber 36.3 Mio. Franken im 2007. Dies entspricht einer Steigerung von 11.6%. Auch ist gegenüber 2007 ein Mitgliederzuwachs von 4% zu verzeichnen. 3’738 Personen mehr und somit total 95’236 nutzen die attraktive Mitgliedschaft der Non-Profit-Organisation.

 

Heute

Eine Übernachtung kostet zwischen CHF 28.- und CHF 42.- und die Mitgliederkarte gibt’s ab CHF 33.- für Erwachsene und CHF 22.- für Kinder.

 

 






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